Mit dem Ende des Sommers war auch Kreisler verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt, an keinem der üblichen Plätze mehr anzutreffen. Gerade als ich anfing, mir Sorgen um ihn zu machen (vor einem Monat etwa), erreichte mich eine Postkarte. Er bedürfe, so schrieb er darin, einer Auszeit (von was auch immer) und ich solle nicht vor September mit ihm rechnen. Bestimmt aber habe er bei seiner Rückkehr einiges zu erzählen.
Nachtschicht liegt also erst einmal auf Eis. Das ist einerseits bedauerlich, andererseits gibt es mir Gelegenheit, mich einem neuen Projekt zu widmen. Da ist nämlich die Sache mit meinen Nachbarn und ihren gewagten lyrischen Versuchen. Was von all dem zu halten ist? Finden sie es auf eigene Gefahr heraus:
